*poliflur*
heißt eine Werkreihe von Anke Westermann, die im Dialog mit
dem Ingenieur für Landschaftsnutzung Ludger Drunkemühle
entstand.
*poliflur* entwickelt meist situative
Ausstellungs- Installationen für nicht oder ungünstig
genutzte Flächen und Räume im innerstädtischen aber
auch im ländlichen Bereich. Wir untersuchen
das in Berlin und seinem Umland immer noch prägende Thema "temporäre
Nutzung" mit ortspezifischen Projekten, die sich neuer Formate
bedienen, sich dabei aber immer auch auf "klassische"
Kunstpräsentation beziehen. Wir berücksichtigen bei der
Konzeption unserer Projekte die signifikanten aber nicht immer für
Jedermann direkt sichtbaren Standortfaktoren und wesentliche Aspekte
der historischen Nutzung. Wir wollen die Orte mit künstlerischen
Mitteln neu erfahrbar machen und dabei gleichzeitig Ausblicke auf
Handlungsansätze für zukünftige Standortnutzungen
ermöglichen.
Wir entwickeln so Skulpturen, die
den Raum neu definieren und dabei auch Beiträge eingeladener
KünstlerInnen beherbergen können.
Diese Installationen sind prozesshaft angelegt, so dass die Ausstellungen
erst zur Finissage komplettiert sind.
Wir besetzen Zwischenräume
und sind interessiert an den Wechselbeziehungen zwischen kulturellen
und vermeintlich natürlichen Phänomenen bzw. solchen aus
der sogenannten realen oder Alltagswelt. Bei unseren Arbeiten beziehen
wir nach Möglichkeit die Anlieger, anrainende Netzwerke und
mit verwandten Themen befaßte KünstlerInnen ein.
Der Name
poliflur wurde zuerst für die landschaftsbezogene Arbeit
im Kunstverein LandKunstLeben verwendet.
Der Wortbestandteil “poli” wird hergeleitet von dem
griechischen Wort Polis, das die Einwohner der Stadtgemeinschaft
benennt. “Flur” leitet sich von der Fläche ab,
auf der die jeweiligen Handlungen durchgeführt werden.
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